Facebook ist die wichtigste politische Nachrichtenquelle für 61 Prozent der Millennials - Sozialen Medien - 2018

Anonim

Das Stereotyp besagt, dass Millennials nicht auf Nachrichten oder Politik achten. Sie folgen ihm jedoch bis zu einem gewissen Grad. Eine neue Studie von Pew Research ergab, dass Facebook die wichtigste politische Nachrichtenquelle für junge Amerikaner ist.

Tatsächlich gaben 61 Prozent der Befragten an, die meisten ihrer politischen und Regierungsinformationen von der Social-Media-Plattform zu erhalten, was Facebook wesentlich beliebter macht als CNN (44 Prozent), lokales Fernsehen (37 Prozent) und Google News (33 Prozent).

Auf der anderen Seite, Baby Boomers, die Pew definiert als geboren zwischen 1946 und 1964, zeigte die entgegengesetzte Nachrichten Konsummuster. Rund 60 Prozent dieser Amerikaner bekommen ihre politischen Nachrichten vom lokalen Fernsehen und nur 39 Prozent verlassen sich auf Facebook. Angesichts der Facebook-Newsfeed-Algorithmen deuten diese gegenläufigen Trends natürlich darauf hin, dass Millennials im Vergleich zu älteren Generationen tatsächlich mehr politische und regierungsbezogene Artikel oder Medienlinks auf der Plattform teilen.

Die Generation X, die zwischen 1965 und 1980 geboren wurde, verließ sich bei 51 Prozent auch hauptsächlich auf Facebook für ihre Politik. Aber knapp dahinter lagen Lokalnachrichten bei 46 Prozent und CNN bei 45 Prozent.

Während die drei befragten Generationen eine gewisse Diskrepanz in Bezug auf die beliebtesten Quellen aufwiesen, stimmten sie im Allgemeinen darin überein, in welche Verkaufsstellen sie am meisten und am wenigsten vertrauten. Das Glenn Beck Programm, die Rush Limbaugh Show, die Sean Hannity Show und BuzzFeed sind sehr suspekt - unabhängig vom Alter - während NPR, das Wall Street Journal, die New York Times, PBS und CNN (unter anderem) allgemein als vertrauenswürdig angesehen wurden Nachrichtenquellen.

Trotz der Häufigkeit, mit der Millennials politische Inhalte in ihren Newsfeeds sehen, hält die Generation eine gewisse Apathie gegenüber dem gesamten Thema aufrecht. Mehr als ein Viertel der Befragten wählt Politik und Regierung als eines der drei am wenigsten interessanten Themen, wenn sie neun auswählen. Diese Ergebnisse scheinen die geringe Zahl von Millennials zu reflektieren, die tatsächlich während der Zwischenwahlen 2014 gewählt haben (ein dürftiger Anteil von 21, 3 Prozent der Millennials zeigte sich an den Wahlen).

Dennoch unterstreicht diese hohe Rate an politischen Nachrichten, die auf Facebook gepostet und geteilt werden, die Bedeutung von Social Media in politischen Kampagnenstrategien. Zum Beispiel wurde der Einsatz von Social Media durch die Obama-Kampagne von 2008 revolutioniert.

Mögen Sie es oder nicht, Millennials, bereiten Sie sich auf noch mehr politisches Futter auf Ihren Newsfeeds vor, denn das Rennen zum Weißen Haus, Ausgabe 2016, wird in den nächsten Monaten ernsthaft beginnen.