43% DER MUSIKEINNAHMEN KAMEN LETZTES JAHR VON STREAMING - TECHCRUNCH - SOZIALEN MEDIEN - 2019

Anonim

Streaming-Dienste und ihre Abonnementeinnahmen haben das Musikgeschäft gerettet, heißt es in einem neuen Musikindustriebericht, der feststellt, dass 2017 das dritte Jahr in Folge ein Umsatzwachstum war - auch dank digitalem Musikkonsum. Der weltweite Umsatz mit Musiktiteln belief sich 2017 auf 17, 4 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 16 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 - eine jährliche Wachstumsrate von 8 Prozent. Vor allem die Streaming-Umsätze haben zu diesem Wachstum beigetragen und stiegen im Jahresvergleich um 39 Prozent auf 7, 4 Milliarden US-Dollar bzw. 43 Prozent des Gesamtumsatzes.

Dadurch wurden einige Rückgänge von älteren Formaten wie Downloads und physischen Alben ausgeglichen, die um 783 Millionen US-Dollar zurückgingen.

In den USA stiegen die digitalen Einnahmen im vergangenen Jahr um 15 Prozent auf 6, 5 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 5, 65 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Ein beträchtlicher Teil dieser Einnahmen stammte von Streaming-Musik-Abonnements, die von 2, 5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 um 63 Prozent auf 4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017 wuchsen.

Die USA sind mit einem Anteil von 40 Prozent am weltweiten Gesamtumsatz von Musiktiteln auch der wichtigste Streaming-Markt weltweit. Dank der Innovationen und der Vielfalt der in den USA verfügbaren Musikdienste prognostiziert der Bericht, dass die Zahl der Abonnenten für bezahlte Musik im Jahr 2025 90, 1 Millionen erreichen wird - fast doppelt so viele wie heute 49, 1 Millionen.

Der Bericht (PDF) stammt von MIDiA Research, einem Unternehmen für Medien- und Technologieanalyse, in Partnerschaft mit der Digital Media Association, DiMA.

Neben der Fähigkeit der Digitaltechnik, ihre Einnahmen zu steigern, haben die Veränderungen in der Art und Weise, wie Menschen Musik konsumieren, auch andere Auswirkungen gehabt.

Zunächst einmal hat die einfache Nutzung von Streaming-Diensten seit 2013 zu einem Rückgang der Musikpiraterie um mehr als 50 Prozent geführt und dazu geführt, dass mehr unterschiedliche Genres und Künstler entdeckt wurden, so der Bericht. Es gab ein paar wichtige Beispiele dafür, darunter, wie Chance the Rapper der erste "Streaming-only" -Künstler wurde, der einen Grammy gewann, und wie sechs der Top 10 Musikvideos auf YouTube spanisch waren - mit Hits wie " Despacito "erreicht in 97 Tagen eine Milliarde Aufrufe.

Eine weitere große Veränderung in der neuen Streaming-Landschaft ist, wie mächtig Playlists geworden sind. In der Tat sagen 54 Prozent der Verbraucher, dass Playlists ihre Hörgewohnheiten durch Alben ersetzen.

Das Umsatzwachstum von 1, 4 Milliarden US-Dollar, das die Branche im Jahresvergleich verzeichnet hat, liege weltweit unter dem Niveau von 2008 (17, 7 Milliarden US-Dollar), heißt es in dem Bericht. Das bedeutet, dass sich der Rückgang in den letzten zehn Jahren umgekehrt hat - die Branche befindet sich wieder im Wachstumsmodus.